Bücher, Nähen & Genähtes, Upcycling

Kintsugi, Reparieren mit Gold – das Buch dazu!

Habt ihr eigentlich meine kleine, feine Website zum Thema Kintsugi und Kunst aus Scherben schon entdeckt?
Um mich thematisch nicht vollends zu verzetteln, hab ich diese Projekte auf ein anderes Label ausgelagert:
A N A L O G P I X E L heißt das Ganze; also Zusammengesetztes, aus “echtem” Material.

Kintsugi und Scherben-Kunst: So kam ich dazu

Es war einmal große Leere während Corona. Um nicht komplett durchzudrehen, war ich viel draußen und habe Scherben für Kunstprojekte gesammelt. Hier hatte ich schonmal darüber berichtet.

So entstanden Mosaike, Anhänger aus Elbe-Scherben, Tonnen mit Upcycling-Mosaik und Collagen.
Instagram gibt es natürlich auch dazu: folgt mir gern auf analogpixel.arts.

Und gleichzeitig habe ich mich an Kintsugi herangetraut.
Ihr wisst schon, kaputt Gegangenes wird dabei mit goldenen Fugen aufgewertet. Ein altes japanisches Kunsthandwerk, das allerdings im Original sehr aufwendig ist.


Eines Tages hatten meine Kolleginnen aus der Kreativwerkstatt diese Kintsugi-Sets am Start und wir dachten, das machen wir mal schnell. Pustekuchen. Die gekauften Kintsugi-Kits haben fast allen den Spaß verdorben.
Fast allen, außer mir. Ich hatte nämlich ganz frech anderen Kleber gekauft, mit dem es, wie sich schnell herausstellte, viel besser funktionierte.

Davon ermutigt, habe ich weitere zerbrochene Objekte mit der Kintsugi-Technik zusammengeklebt und wollte das Ganze weiter professionalisieren.

Dabei habe ich allerdings festgestellt, dass es überhaupt keine Literatur zur modernen Kintsugi-Technik gibt.
Klar, über traditionelles Kintsugi gibt es immerhin einige* Bücher* (meist auf Englisch*), aber ich wollte ja mit anderen, schnelleren und praxistauglicheren Materialien kleben.

Tasse reparieren beim Kintsugi WorkshopDiese Technik heißt dann übrigens Kan’i Kintsugi, easy Kintsugi oder einfach “Kintsugi mit modernen Materialien”.

Wir verwenden dabei keinen Japanlack, sondern schnell trocknenden Kleber, und Pigmente aus dem Bastelbedarf statt echtem Gold. So kannst du mit etwas wenig Übung schnell schöne Ergebnisse erzielen – und brauchst keine aufwendige Ausstattung oder gar jahrelange Ausbildung wie die japanischen Lackkünstler.

Kintsugi ist ein beliebtes Workshopthema bei uns im Atelier

Und weil das Ganze so viel Spaß macht, biete ich in der Kreativwerkstatt Bunsenstrasse 2 inzwischen regelmäßig Kintsugi-Workshops an. Die sind ziemlich beliebt und oft schnell ausverkauft.

Eine Schale wird beim Kinutsugi-Kurs mit Kupfer-Metallic-Fuge geklebtEs ist aber auch zu schön, was dort so entsteht, und immer wieder ein spannender Abend mit super-inspirierenden Gesprächen!

Kuchenteller mit blauen Blumen und Goldreparatur (KIntsugi), dazu Werkzeuge und goldener Kleber

Warum ich das jetzt alles erzähle? Ich habe tolle Neuigkeiten!

Es war nämlich nicht nur ich der Meinung, dass es zu diesem Thema ein Buch geben sollte, sondern auch der CV-Verlag.
Daher habe ich letzten Herbst fleißig geklebt, fotografiert und die Anleitungen für euch aufgeschrieben.
Und daraus wurde dann ein ganzes Kintsugi-Buch.

Demnächst erscheint mein Kintsugi-Buch!

Ich freu mich total! Es ist so schön geworden und ich hoffe, ihr habt Lust, Kintsugi auch mal zu probieren!

Im Buch* verrate ich ganz viele Tipps und Tricks, welches Material funktioniert wofür, den historischen und philosophischen Hintergrund von Kintsugi… ihr findet konkrete Kintsugi-Projekte zum direkten Umsetzen und viele tolle Fotos. 

Ab ca. Mitte Juni bekommt ihr das Buch im Buchhandel und bald auch direkt bei mir im Online-Shop oder bei uns im Ladenatelier in Hamburg.
Vorbestellbar ist es natürlich schon jetzt, z.B. bei den großen Online-Buchhändlern wie amazon*, buecher.de* oder auch Thalia.

Ich freu mich, wenn ihr mal einen Blick in das Buch* werft!

Und gib mir gern mal eine Rückmeldung: Hast du Kinutsugi schonmal ausprobiert? Hat es geklappt, oder gab es Schwierigkeiten? Hat es Spaß gemacht?

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